funds excellence und Stiftungsführer – STIFTUNGSFORUM 

Der Stiftungsführer sieht sich als Sprachrohr und Förderer der florierenden Stiftungslandschaft Deutschlands. Neben einem Print-Magazin, das die Stiftung der verschiedenen Regionen möglichst vollständig verzeichnet, gehört das regelmäßig veranstaltete STIFTUNGSFORUM zum Konzept. Dort ist die funds excellence einer von vier hochwertigen Partnern und jeweils mit einem Workshop zum Thema Kapitalanlage von Stiftungen vertreten. Die Termine 2017 sind wie folgt:

Termine 2017

  • STIFTUNGSFORUM Hamburg & der Norden '17 (Hamburg, 2. März 2017)
  • STIFTUNGSFORUM Rhein-Main & Nordhessen '17 (Wiesbaden, 26. April 2017)
  • STIFTUNGSFORUM Düsseldorf, Essen, Münster & Westfalen '17 (Düsseldorf, Oktober 2017)
  • STIFTUNGSFORUM München & der Bayerische Süden '17 (München, November 2017)

STIFTUNGSFORUM Rhein-Main & Nordhessen '17 (Wiesbaden, 26. April 2017)

Workshop A2: „Kapitalanlage für Stiftungen: aktuelle Herausforderungen und Lösungen“ (15-15.45 Uhr)

Fünf Jahre Niedrigzinsumfeld dürften Stiftungen die Augen geöffnet haben: Allein mit Anleihen ist die Kapitalanlage nur noch schwerlich zu gestalten. Doch woher Orientierung nehmen? Unser Workshop beim STIFTUNGSFORUM Rhein-Main & Nordhessen '17 dürfte Ihnen weiterhelfen. Vier Vermögensverwalter diskutieren aktuelle Trends und beleuchten, was davon für Stiftungen brauchbar ist.

Seien Sie dabei, wenn Bernhard Matthes (Bank für Kirche und Caritas), Detlef Lau (Bank J. Safra Sarasin), Rainer Unterstaller (ACATIS Investment) und Alexander George (Hauck & Aufhäuser) das aktuelle Marktumfeld für die Kapitalanlage von Stiftungen beleuchten.

Wenn Sie teilnehmen möchten, schreiben Sie uns eine Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Weitere Infos zum STIFTUNGSFORUM Rhein-Main & Nordhessen '17 finden Sie hier. 


Rückblick

STIFTUNGSFORUM Hamburg & der Norden '17

Reges Interesse für unseren Workshop „Kapitalanlage für Stiftungen: aktuelle Herausforderungen und Lösungen“ beim STIFTUNGSFORUM Hamburg: Insgesamt kamen 88 Stiftungsvertreter und Stiftungsinteressierte, um den Ausführungen von Bernhard Matthes, Portfoliomanager bei der Bank für Kirche und Caritas (BKC), Sigrid Zecha, Leiterin Client Portfolio Manager bei der Credit Suisse in Frankfurt, Klaus Naeve, Leiter des Kompetenzzentrums Stiftungen und des Teams Stiftungsberatung bei der Berenberg Bank sowie von Hauke Hess, Geschäftsführer für Portfoliomanagement bei Veritas Investment zu lauschen. 

Die Einstiegsfrage gestaltete Moderator Klaus-Dieter Erdmann scheinbar einfach: Wenn eine Stiftung entschließe, ihre Kapitalanlage zu delegieren, wie sollte sie vorgehen? Die Antwort der Teilnehmer fiel einheitlich aus: Jede Stiftung müsse sich zuerst fragen, wie viel Erträge sie benötige und wie viel Risiko sie dafür in Kauf nehmen kann. Was sich einfach anhört, ist aber handfeste Strukturarbeit: Denn dazu gehört auch, dass Stiftungen Anlagerichtlinien neu betrachten oder in erster Linie entwickeln, so Klaus Naeve. Als Beispiel nannte er den Begriff „mündelsicher“. Dieser werde zwar heute noch gerne verwendet, sei aber nicht mehr zeitgemäß. Denn selbst vermeintlich sichere Anlagen wie Staatsanleihen bärgen heute handfeste Risiken bei geringer Rendite. Es müssen andere Ertragsquellen her. Das Team um Sigrid Zecha sieht diese aktuell in Schwellenländeraktien. „Die Geldpolitik verändert sich mittlerweile global, es ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten“, fügte die Investmentspezialistin hinzu.

Doch solche Spezialgebiete sind meist nur durch eine professionelle Vermögensverwaltung zu erschließen. Und die Hürden dafür sind gar nicht so hoch: Ab 1 Mio. Euro bietet etwa das Kompetenzzentrum Stiftungen bei Berenberg eine individuelle Vermögensverwaltung an, bei der BKC liegt die Schwelle bei 2,5 Mio. Euro. Wer über weniger Kapital verfügt, könne die notwendige Diversifizierung aber auch mit mehreren Stiftungsfonds erreichen, fügte Bernhard Matthes an. Die Hürde für einen eigens aufgelegten Spezialfonds sollte aus Kostengründen bei 20 Mio. Euro Stiftungskapital liegen, meinten die Teilnehmer unisono. Insgesamt sollten die Kosten einer individuellen Vermögensverwaltung 0,75 Basispunkte nicht überschreiten, riet Hauke Hess. Bei einem Spezialfonds liege die Kostenobergrenze bei 0,4 Basispunkten.

Auf die Frage, wie viel eine solche Anlageberatung denn koste, gaben die Teilnehmer eine für das Publikum überraschende Antwort: Die Erstberatung ist bei allen kostenlos.  

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Ein Porträt der Teilnehmer finden Sie hier.