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An den Rentenmärkten hat der Wind gedreht.

In den vergangenen 35 Jahren hat das Kaufen und Halten von Renten gut funktioniert. Es hat gereicht sichere Bundesanleihen mit einem AAA-Rating und einer Laufzeit von fünf oder zehn Jahren zu kaufen. Damit waren jährlich fünf, sechs oder sieben Prozent Ertrag möglich. Doch diese Zeiten sind vorbei.

In den Köpfen vieler Investoren ist die aktuelle Problematik konventioneller festverzinslicher Veranlagungen noch nicht angekommen. Noch wird häufig ignoriert, dass relativ rasch Kursrückschläge von zehn, 20 oder mehr Prozent möglich sind. Bei Rentenpapieren sind Rücksetzer in dieser Dimension noch viel schwerer aufzuholen als bei Aktien. Gerade deshalb sollte man sich jetzt intensiv mit der Welt der Renten auseinandersetzen.

Möglicherweise wird 2017/18 ein Rentenjahr, das mit dem Jahr 2000 bei Aktien vergleichbar ist. Damals wurde die Periode von 1980 bis 2000, eine 20-jährige Phase mit hervorragenden Aktiengewinnen, als Richtschnur für die weitere Börsenentwicklung herangezogen. Viele Investoren haben geglaubt, dass mit dem Ansatz des Buy-and-Hold auch weiterhin Renditen von jährlich zehn Prozent ohne große Gefahr von Rückschlägen möglich sein würden. Das hat sich als Irrglaube erwiesen.

Dabei stellt sich die Frage, ob sich die Geschichte nun auf Seiten der Rentenmärkte wiederholt? Ich denke die Entwicklung könnte ähnlich sein. Fest steht: Bei festverzinslichen Papieren werden künftig gute Erträge nur mit einem aktiven Management zu erzielen sein. Flexibles Investieren ohne Einschränkungen wird noch wichtiger. Ein vermögensverwaltender Ansatz wird das A und O am Weg zu vernünftigen Renditen sein. In Summe sind Rentenpapiere als Anlageklasse aber weiterhin unverzichtbar, daher wird das Begrenzen von Verlusten eine entscheidende Rolle einnehmen. Langfristig hat nicht der den besten Erfolg, der jedes Prozent Gewinn mitnimmt, sondern der, der die höchsten Verluste vermeidet.

Einem vermögensverwaltenden Management, mit dem das gesamte Rentenuniversum abgedeckt werden kann, gehört deshalb die Zukunft. Um lukrative Erträge zu erzielen, muss man auf der gesamten Klaviatur spielen. ARTS Asset Management kann mit seinen Trendfolgefonds, die Rentenpapiere enthalten, nicht nur auf unterschiedliche Regionen zurückgreifen, das computergestützte Handelssystem nutzt auch die Entwicklung von unterschiedlichen Währungen oder Laufzeiten, genauso wie Short-Duration- und inflationsgebundene Bonds und neben Emerging Markets- und Hochzinsrentenpapieren auch Wandel- und Unternehmensanleihen.

Die Produktvielfalt reicht vom reinen Rentenfonds (C-QUADRAT ARTS Total Return Bond, ISIN: AT0000634720) über ausgewogene (C-QUADRAT ARTS Total Return Balanced, ISIN: AT0000634712), mit einem Aktienanteil bis zu 50%, bis hin zu dynamischen Fonds (C-QUADRAT ARTS Total Return Flexible, ISIN: DE000A0YJMN7) die je nach Marktlage bis zu 100% in Aktien investieren dürfen.

Jürgen Kultscher | ARTS asset management GmbH